Prävention beginnt mit dem Gespräch – Dr. Ulrich Seidl unterstützt die saarländische Aufklärungskampagne „POTCAST – Rolling out the facts“

Psychische Gesundheit, Suchtprävention und Gesundheitskompetenz gehören zu den wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Gerade junge Menschen sind heute mit einer Vielzahl von Informationen, Meinungen und Einflüssen konfrontiert. Umso wichtiger ist es, wissenschaftlich fundierte Aufklärung dort anzubieten, wo sie am meisten bewirken kann: direkt bei den Jugendlichen.

Genau hier setzt die saarländische Präventionsinitiative „POTCAST – Rolling out the facts“ an.

Gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes engagiert sich Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl für eine moderne, ehrliche und verständliche Aufklärung rund um das Thema Cannabis, psychische Gesundheit und Suchtprävention.

Aufklärung auf Augenhöhe

Im Rahmen der aktuellen Schultour besuchten Staatssekretärin und Landesbeauftragte für Drogen und Sucht Bettina Altesleben sowie Dr. Ulrich Seidl das Cusanus-Gymnasium in St. Wendel. Dort kamen sie mit Schülerinnen und Schülern der achten Klassen direkt ins Gespräch.

Statt erhobenem Zeigefinger standen Fragen, Diskussionen und echte Begegnungen im Mittelpunkt.

Die Jugendlichen wollten unter anderem wissen:

  • Welche Auswirkungen hat Cannabis auf die Entwicklung des Gehirns?
  • Warum reagieren Menschen unterschiedlich auf Cannabis?
  • Welche Risiken bestehen für psychische Erkrankungen?
  • Wann kann aus Konsum eine Abhängigkeit werden?
  • Wie kann man sich selbst schützen?

Genau diese Offenheit macht erfolgreiche Präventionsarbeit aus. Jugendliche wollen nicht belehrt werden. Sie möchten verstehen. Sie möchten Fragen stellen dürfen. Sie möchten ernst genommen werden.

Dr. Seidl bringt hierfür nicht nur seine jahrzehntelange Erfahrung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit, sondern auch seine besondere Fähigkeit, komplexe medizinische Zusammenhänge verständlich und lebensnah zu erklären.

Wissenschaft verständlich machen

Als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der SHG-Kliniken Sonnenberg erlebt Dr. Seidl täglich die Folgen psychischer Erkrankungen und Suchterkrankungen.

Dabei zeigt sich immer wieder, wie entscheidend frühe Aufklärung sein kann.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eindeutig: Cannabis ist insbesondere für Jugendliche keineswegs harmlos. Der Konsum kann die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen und das Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen. Besonders gefährdet sind junge Menschen mit familiären Vorbelastungen oder bestehenden psychischen Belastungen. Bereits die Informationsmaterialien der Kampagne weisen darauf hin, dass Cannabis die Entwicklung beeinträchtigen kann und das Risiko für psychische Probleme besonders hoch ist, solange sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet.
Auch mögliche Folgen wie Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme, Panikattacken oder psychische Abhängigkeiten werden im Rahmen der Kampagne sachlich und wissenschaftlich fundiert erklärt.
Für Dr. Seidl steht dabei jedoch ein zentraler Gedanke im Vordergrund:

„Prävention funktioniert nur dann, wenn Menschen verstehen, warum etwas riskant sein kann. Angst erzeugt selten nachhaltige Veränderungen. Wissen dagegen schon.“

Von der Klinik ins Klassenzimmer

Viele Jugendliche erleben Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen nur aus der Distanz. Die POTCAST-Initiative schafft bewusst eine andere Form der Begegnung.

Wenn Dr. Seidl vor einer Schulklasse steht, begegnet er den Schülerinnen und Schülern nicht als Chefarzt oder Professor, sondern als Gesprächspartner.

Er beantwortet Fragen direkt, verständlich und ohne Tabus.

Genau dieser persönliche Austausch macht den Unterschied.

Denn Prävention bedeutet nicht nur Informationsvermittlung. Prävention bedeutet auch Vertrauen aufzubauen, Unsicherheiten abzubauen und Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie informierte Entscheidungen treffen können.

Die Stimme hinter der ersten Folge

Das Engagement von Dr. Seidl beschränkt sich nicht auf die Schulbesuche.

Bereits die Eröffnungsfolge des POTCAST wurde gemeinsam mit ihm umgesetzt. Damit war er von Beginn an ein wichtiger fachlicher Bestandteil des Projekts.

Der Podcast verfolgt einen modernen Ansatz: Statt moralischer Bewertungen stehen Fakten, Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven im Mittelpunkt.

Ehemalige Konsumentinnen und Konsumenten, Ärztinnen und Ärzte, Expertinnen und Experten sowie Drogenhistoriker kommen zu Wort und vermitteln wissenschaftlich fundierte Informationen verständlich und lebensnah.
Das Ziel ist klar:

Junge Menschen sollen lernen, Informationen kritisch einzuordnen, Risiken zu erkennen und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen.

Gesellschaftliche Verantwortung gemeinsam leben

Die Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes und Dr. Ulrich Seidl zeigt beispielhaft, wie moderne Präventionsarbeit aussehen kann.

Sie verbindet:

  • wissenschaftliche Expertise
  • gesellschaftliche Verantwortung
  • direkte Ansprache junger Menschen
  • moderne Medienformate
  • persönliche Begegnungen

Gerade in einer Zeit, in der psychische Belastungen, Suchterkrankungen und Gesundheitsfragen immer stärker in den Fokus rücken, braucht es Menschen, die komplizierte Themen verständlich erklären und den Dialog suchen.

Mit seinem Engagement im POTCAST-Projekt leistet Dr. Ulrich Seidl hierzu einen wichtigen Beitrag.

Denn Aufklärung beginnt nicht mit Verboten.

Aufklärung beginnt mit Zuhören, Verstehen und dem Mut, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mehr Informationen zum Projekt:
https://potcast.saarland/

Mehr über Dr. Ulrich Seidl:
www.der-psycho-doc.de


Die gemeinsame 1. Folge:

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Bild von Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl

Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl

Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl zählt zu den renommierten Experten für Psychiatrie und Psychotherapie in Deutschland. Als Ärztlicher Direktor, Chefarzt, Hochschuldozent und Wissenschaftler beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen.

Mit seinem Blog verfolgt er das Ziel, wissenschaftlich fundiertes Wissen verständlich aufzubereiten und einen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen zu leisten. Seine Beiträge verbinden medizinische Expertise mit praktischer Erfahrung und richten sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Menschen, die psychische Gesundheit besser verstehen möchten.

Psychiatrie einfach erklärt – verständlich, fundiert und nah am Menschen.

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